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Normale Version: Giftige Fettzellen
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Über unsere unliebsamen Energiespeicher: die Fettzellen... Undecided

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Jeder Mensch trägt uns Fettzellen mit sich herum, und bei manchen treten wir massenhaft auf. Bei zu viel Fett werden wir laut Forschung für den Körper zu wahren Giftfabriken. Ein Zustand, an dem ihr Menschen eigentlich selbst schuld seid. Denn ihr seid es, die uns durch viel zu viel Essen züchten - vor allem durch Fettes und Süßes im Überfluss.

Das Ergebnis der Schlemmerei sind superfette Körper. Übergewichtige sind unsere Freunde, denn in ihnen können wir herrlich gedeihen. Sport und Bewegung mögen wir dagegen gar nicht. Unseren schlechten Einfluss auf den Körper untersucht Dr. Pamela Fischer-Posovszky. In ihrem Labor an der Universitätsklinik Ulm erforscht sie die Giftwirkung von uns Fettzellen auf den Körper. Im Moment tappt die Forschung im Dunkeln. Denn noch ist ungeklärt, warum und wodurch genau Übergewicht die Gesundheit lähmt. Angeblich zetteln wir im Körper eine Art Krieg an. Und zwar immer dann, wenn es zu viele zu fette von uns gibt: "Die neusten Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass man bei schwerem Übergewicht im Körper einen chronischen Entzündungszustand findet. Bei welchem kritischen Gewicht dieser Zustand eintritt, ist noch nicht bekannt. Außerdem wissen wir auch noch nicht, welche Faktoren zu dieser Entzündungsreaktion führen. Auf jeden Fall scheint es so, als würde sich der Körper mit der Reaktion gegen das Übergewicht wehren", so die Biologin.

Zucker wird zu Fett

Übergewichtige leiden beispielsweise an fettbedingtem Zucker, auch "Diabetes2" genannt. Was wir mit Zucker zu tun haben? Wir nehmen den süßen Stoff mit Hilfe des Insulins der Bauchspeicheldrüse in uns auf. Das Insulin wirkt dabei wie ein Schlüssel der uns Fettzellen aufschließt, um den Zucker in uns zu deponieren und als Fett zu speichern. Weil manche von Euch aber mehr essen als sie brauchen, und wir aufnehmen können, machen wir irgendwann dicht und blockieren den Insulinschlüssel: Der Zucker bleibt im Blut. Die Folge ist eine Diabetes. Vor allem bei Kindern entsteht durch Diabetes ein Teufelskreis aus Essen und Hunger.

Aber wisst ihr eigentlich, dass wir Fettzellen euch Jungs und Mädels auch sonst ganz schön im Griff haben? Ich sage nur: Stichwort "Hormone". Und Dr. Fischer-Posovszky erklärt dazu: "Wie stark das Fettgewebe so einen jungen Organismus beeinflusst, sieht man zum Beispiel an Jungen während der Pubertät. Durch das vergrößerte Fettgewebe werden männliche Geschlechthormone vermehrt in weibliche Geschlechthormone umgewandelt. Man findet dann bei Jungen eine Vergrößerung der Brustdrüse. Das führt natürlich bei den Jungen zu psychosozialen Problemen und zu einer Verminderung des Selbstbewusstseins."

Defekte Essbremse

Lange haben Forscher nach dem Zusammenhang von Krankheiten und Übergewicht gesucht, und einen Hinweis im Inneren von uns Fettzellen gefunden. Die vielen Fetttropfen, die wir in uns tragen, verwandeln sich bei sehr dicken Menschen zu einem Chemiecocktail! Eine der über hundert Substanzen, die wir in uns tragen, ist besonders trickreich: das Schlankheitshormon Leptin. Wenn man fette mit mageren Mäusen vergleicht, sieht man, wie das Leptin funktioniert.

Von uns - dem Fettgewebe - gebildet, gelangt das Leptin in die Blutbahn, und schließlich im Gehirn an. Da wird es dann spannend, denn bei vollem Magen gehen vom Gehirn Signale aus, die normalerweise die Esslust bremsen. Doch bei fetten Nagern haben wir Fettzellen, genauso wie bei übergewichtigen Menschen, die Essbremse ausgeschaltet: sie sind hungrig und hungrig und hungrig. Anders ausgedrückt: die Essbremse Leptin funktioniert bei Fettsucht nicht mehr, obwohl wir Fettzellen bereits zu satten Riesen angewachsen sind.

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Ohjemine... Sad

und wenn man da erstmal hinein gerät, wird es schon sehr schwierig. Sad
Ja, das ist wahr. Drum ist es so wichtig auf seine Ernährung zu achten. Und es ist wichtig, schon die Kinder von klein auf an für dieses Thema zu sensibilisieren... Denn es wird immer schwerer in unserer Zeit. Immer mehr Lebensmittel genamipuliert, immer mehr modifiziert. Fettreduziert - dafür Zucker zugesetzt u.s.w.

Was mich ärgert, wenn z.B. auf einer Kakaopulverpackung steht: Mit extra viel Traubenzucker! Es vermittelt immer noch, dass es gut ist für Kinder. Dabei wäre es wichtig zu wissen, dass auch Kinder nicht extra viel Traubenzucker zu sich nehmen müssen. Jeder Zucker wird zu Traubenzucker im Organismus umgewandelt.

Oder die diversen Müsliriegel und Flakesgeschichten... mit extra viel Cerealien... und meist auch gut mit Zucker zugesetzt. Das bekommen unglaublich viele Kinder tag täglich zum Frühstück. Die meisten Mütter meinen, es wäre gesund. Mit extra viel Cerealien und Milch.

All die Fertiggerichte... ich könnte eine lange Liste aufführen mit Lebensmitteln, die unserer Gesundheit nicht zuträglich sind und im Übermaß Diab. II fördern.

Leider ist die Aufklärung von Diab.II nicht immer ausreichend. Viele Menschen meinen wirklich sie müssen nur auf Zucker achten und essen fett wie zuvor. Sad
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