25.09.2009, 04:14
Was Light-Butter taugt
"Butter kann durch nichts ersetzt werden", oder "Butter ist gesund";- die Zeiten solcher Slogans sind vorbei. Moderne Lebensmittel müssen vor allem eines sein: fettarm. Und so bietet die Lebensmittelindustrie seit einiger Zeit auch fettarme Aufstriche als Butter-Ersatz an. Was so ein Butterersatz taugt, hat der VKI für die nächste Woche erscheinende "Konsument"-Mai-Ausgabe untersucht.
Butter zu fett
Butter besteht zu höchstens 16 Prozent aus Wasser und zu mindestens 82 Prozent aus Fett. Anders ausgedrückt: In hundert Gramm Butter stecken nicht weniger als 82 Gramm Fett. Für ernährungsbewusste Zeitgenossen einige Gramm zu viel. Außerdem enthält Butter viel Cholesterin, 240 Milligramm je hundert Gramm; für Gesundheitsapostel ebenfalls über der Schmerzgrenze. Fett- und Cholesterinarme Produkte werden gewünscht.
E-Nummern statt Fett
Zu den leichten Ersatzprodukten gehören Leichtbutter, Joghurtbutter, Rahm- und so genannte Mischfettaufstriche. Für alle fettreduzierten Aufstriche gilt eine grundsätzliche Regel, erklärt Birgit Beck vom VKI:
"Ich muss das Fett ja durch irgendetwas ersetzen. Das heißt, ich habe in solchen Butterprodukten häufig auch Zusatzstoffe drinnen, und das ist eine Frage von 'will ich es, oder will ich es nicht'."
Welche Zusatzstoffe zum Einsatz kommen, hängt vom jeweiligen Aufstrich ab: "Joghurt-Butter besteht wirklich nur aus Butter und aus Joghurt. In einem Rahmaufstrich steckt Rahm und auch Joghurt. Dann kommt teilweise Frischkäse dazu, es kommt Gelatine dazu, es kommt ein Verdickungsmittel dazu, es kommt ein Carotin als Farbstoff dazu, und es kommen Aromen dazu."
Auch Leichtbutter und Mischfett-Produkte kommen nicht ohne eine längere Liste an Zusätzen aus. Mischfettaufstriche sind Produkte, denen pflanzliche Fette beigemischt werden, etwa Oliven- oder Rapsöl.
Sparsamer Gebrauch am besten
Der Umstieg von Butter auf Ersatzprodukte kann also helfen, die Fett- und Cholesterinaufnahme zu reduzieren. Mindesten ebenso wichtig, so Birgit Beck, ist jedoch eine grundlegendere Ernähungsumstellung: "Den größten Gesundheitseffekt hat sicher das Buttersparen. Ob ich jetzt normale Butter verwende, oder ob ich eine Joghurt Butter, einen Rahmaufstrich, eine Leichtbutter oder ein Mischfett verwende, das ist Geschmacksache."
Quelle: und detaillierte Infos VKI-Test-ORF
"Butter kann durch nichts ersetzt werden", oder "Butter ist gesund";- die Zeiten solcher Slogans sind vorbei. Moderne Lebensmittel müssen vor allem eines sein: fettarm. Und so bietet die Lebensmittelindustrie seit einiger Zeit auch fettarme Aufstriche als Butter-Ersatz an. Was so ein Butterersatz taugt, hat der VKI für die nächste Woche erscheinende "Konsument"-Mai-Ausgabe untersucht.
Butter zu fett
Butter besteht zu höchstens 16 Prozent aus Wasser und zu mindestens 82 Prozent aus Fett. Anders ausgedrückt: In hundert Gramm Butter stecken nicht weniger als 82 Gramm Fett. Für ernährungsbewusste Zeitgenossen einige Gramm zu viel. Außerdem enthält Butter viel Cholesterin, 240 Milligramm je hundert Gramm; für Gesundheitsapostel ebenfalls über der Schmerzgrenze. Fett- und Cholesterinarme Produkte werden gewünscht.
E-Nummern statt Fett
Zu den leichten Ersatzprodukten gehören Leichtbutter, Joghurtbutter, Rahm- und so genannte Mischfettaufstriche. Für alle fettreduzierten Aufstriche gilt eine grundsätzliche Regel, erklärt Birgit Beck vom VKI:
"Ich muss das Fett ja durch irgendetwas ersetzen. Das heißt, ich habe in solchen Butterprodukten häufig auch Zusatzstoffe drinnen, und das ist eine Frage von 'will ich es, oder will ich es nicht'."
Welche Zusatzstoffe zum Einsatz kommen, hängt vom jeweiligen Aufstrich ab: "Joghurt-Butter besteht wirklich nur aus Butter und aus Joghurt. In einem Rahmaufstrich steckt Rahm und auch Joghurt. Dann kommt teilweise Frischkäse dazu, es kommt Gelatine dazu, es kommt ein Verdickungsmittel dazu, es kommt ein Carotin als Farbstoff dazu, und es kommen Aromen dazu."
Auch Leichtbutter und Mischfett-Produkte kommen nicht ohne eine längere Liste an Zusätzen aus. Mischfettaufstriche sind Produkte, denen pflanzliche Fette beigemischt werden, etwa Oliven- oder Rapsöl.
Sparsamer Gebrauch am besten
Der Umstieg von Butter auf Ersatzprodukte kann also helfen, die Fett- und Cholesterinaufnahme zu reduzieren. Mindesten ebenso wichtig, so Birgit Beck, ist jedoch eine grundlegendere Ernähungsumstellung: "Den größten Gesundheitseffekt hat sicher das Buttersparen. Ob ich jetzt normale Butter verwende, oder ob ich eine Joghurt Butter, einen Rahmaufstrich, eine Leichtbutter oder ein Mischfett verwende, das ist Geschmacksache."
Quelle: und detaillierte Infos VKI-Test-ORF

Aber, wie in dem Süßstoff Thread beschrieben: Ich kann nur Gewicht reduzieren, wenn ich mich umstelle. Und 37 kg verschwinden nicht von Diätbutter und Süßstoff. Da muß es schon ein wenig mehr sein. 