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Suggestibilitäts-Tests
20.02.2009, 12:36
Beitrag: #1
Suggestibilitäts-Tests
Hallo Shy

Ich hatte letztens eine Klientin, die fest davon überzeugt war nicht hypnotisierbar zu sein, weil ein Hypnotiseur bei ihr der Meinung war. Sie mußte einen Suggestibiltäts-Test machen, den sie nicht bestand. Daraus schloß er, sie wäre nicht zu hypnotisieren.

Es war am Ende überhaupt kein Problem sie in Trance zu bringen. Sie ging wunderbar mit und wir konnten super in Trance arbeiten.

Ich habe in all den Jahren noch nicht einen solchen Test gemacht. Fand es überflüssig. Es kommen ja oft Klieten, die meinen bei ihnen ginge dies nicht, aus diesen oder jenen Gründen. Aber bisher gingen alle gut mit.

Habt Ihr Erfahrungen mit solchen Sug.-Tests? Wendet Ihr sie an?
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20.02.2009, 17:34
Beitrag: #2
RE: Suggestibilitäts-Tests
Hallo Sandra,

wenn ich Suggestionen gebe, dann zur "Vertiefung", um die Erwartung zu erhöhen, oder um den Weg vorzubahnen, besser mit dem Ub kommunizieren zu können.

Suggestibilitätstests sind überföüssig. Jemand kann auch von einer Hypnose gut profitieren, ohne auf einer Suggestibilitätsskala gut abschneiden zu müssen.

Außerdem ist Sugggestibilität m.E, keine feste Größe.
Es kann durchaus sein, daß jemand beispielsweise durch positiver Erelbnisse in der Hypnose suggestibler wird.

Soweit meine MEinung...

LG Miraculus

lG Miraculus
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27.02.2009, 22:18
Beitrag: #3
RE: Suggestibilitäts-Tests
Zitat:Ich hatte letztens eine Klientin, die fest davon überzeugt war nicht hypnotisierbar zu sein, weil ein Hypnotiseur bei ihr der Meinung war. Sie mußte einen Suggestibiltäts-Test machen, den sie nicht bestand. Daraus schloß er, sie wäre nicht zu hypnotisieren.

Naja das mit dem fest davon überzeugt sein ist so eine Sache. Man sollte vorher genauer überprüfen, bevor man sich wirklich festlegt. Wink

Zitat:Es war am Ende überhaupt kein Problem sie in Trance zu bringen. Sie ging wunderbar mit und wir konnten super in Trance arbeiten.

Schön. Aber lass die anderen doch auch daran Teil haben. Was genau hast Du anders gemacht?


Zitat:Ich habe in all den Jahren noch nicht einen solchen Test gemacht. Fand es überflüssig. Es kommen ja oft Klieten, die meinen bei ihnen ginge dies nicht, aus diesen oder jenen Gründen. Aber bisher gingen alle gut mit.

Dies Art von Test sind absolut nicht überflüssig. Sie können sehr viel aufschluß geben, aber auch den Skeptiker überzeugen.

Auch kann über einen Suggestibilitätstest sehr leicht Hypnose Induziert werden.

Wenn man es aber sehr plump anstellt, dem Probanden die Möglichkeit gibt zu versagen, wird es oft auch nicht gelingen.

Wenn man aber selbst als Hypnotiseur nicht daran glaubt, sollte es unterlassen werden. Es wird nicht funktionieren.

Liebe Grüße
Niko
...............................................

Behandle dich selbst so, wie andere dich behandeln sollen.
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28.02.2009, 07:53
Beitrag: #4
RE: Suggestibilitäts-Tests
(20.02.2009 17:34)Miraculus schrieb:  Hallo Sandra,

Suggestibilitätstests sind überföüssig. Jemand kann auch von einer Hypnose gut profitieren, ohne auf einer Suggestibilitätsskala gut abschneiden zu müssen.

lG Miraculus

Ich denke, dass bei der oben genannten Klientin ein anderer Suggestibilitätstest, als der, der bei ihr gemacht wurde, durchaus hätte klappen können. Frag bitte nicht, welcher bei ihr gemacht wurde. Sie konnte es nur vage beschreiben. Ich denke, wenn ein Hypnotiseur sich auf diese Tests verlässt, dann fehlt ihm einiges "Werkzeugt" um richtig agieren zu können.

Ich denke solche Tests sind in der form überflüssig, um wirklich zu testen, wie suggestibel ein Mensch ist, ob jemand überhaupt hypnotisierbar ist.

Viel interessanter finde ich solche Tests, wenn sie, wie von Niko beschrieben eingesetzt werden.

Zitat:Auch kann über einen Suggestibilitätstest sehr leicht Hypnose Induziert werden.

Niko, ich induzierte und vertiefte mit einer Armlevitation...

Zitat:Dies Art von Test sind absolut nicht überflüssig. Sie können sehr viel aufschluß geben, aber auch den Skeptiker überzeugen.

Wenn man es aber sehr plump anstellt, dem Probanden die Möglichkeit gibt zu versagen, wird es oft auch nicht gelingen.

Welchen Aufschluß gibt es Dir und was meinst Du mit: "Dem Probanden die Möglichkeit geben, zu versagen?"
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28.02.2009, 14:44
Beitrag: #5
RE: Suggestibilitäts-Tests
Zitat:Ich denke, dass bei der oben genannten Klientin ein anderer Suggestibilitätstest, als der, der bei ihr gemacht wurde, durchaus hätte klappen können. Frag bitte nicht, welcher bei ihr gemacht wurde. Sie konnte es nur vage beschreiben. Ich denke, wenn ein Hypnotiseur sich auf diese Tests verlässt, dann fehlt ihm einiges "Werkzeugt" um richtig agieren zu können.

Was ist richtiges agieren? Gibt es das überhaupt, immer richtig zu agieren?
Das wissen wir doch nicht ob er nicht mehr Werkzeug im Werkzeugkasten hat.
Es kann auch einfach nur sein das die Rahmenbedingung nicht gestimmt hat. Das er aus seinem Gefühl heraus sich für einen Schritt entschieden hat, es sich später aber für die Klientin als nicht förderlich erwiesen hat.
Wir waren nicht dabei, und darum wissen wir nur die Seite der Klientin wie sie es wahrgenommen hat.

Zitat:Ich denke solche Tests sind in der form überflüssig, um wirklich zu testen, wie suggestibel ein Mensch ist, ob jemand überhaupt hypnotisierbar ist.

Wie gesagt, wir wissen nicht was es genau war und wozu es dienen sollte.

Was ich als aufschlussreich und sogar manchmal als Induktion für die Hypnose dienlich sein kann meinte ist, diese Art von Tests die mit Sicherheit zum Ziel führen auszuwählen. Wenn z.B. der Klient mit geschlossenen Augen beide Arme streckt, eine Handfläche nach oben und eine nach unten, der Hypnotiseur nun dies mit Suggestionen begleitet das der eine Arm leichter und der andere schwerer wird. Der Arm mit der Handfläche nach oben z.B. durch einen sehr schweren Gegenstand belastet wird, so wird sich dieser Arm ziemlich Sicher durch die Vorstellung des Klienten senken. Er kann hier also nicht großartig versagen. Hier gibt es noch viele andere Möglichkeiten.
Wenn man aber im Gegenzug sich z.B. für den Händefaltetest entscheidet, weiß man eigentlich schon aus der Erfahrung dass es funktionieren kann aber sicherlich auch oft versagt wird.

Bei Klientenarbeit finde ich es für wichtig, dass man das macht worin man selbst auch sicher ist. Sonst könnte es für die Veränderungsarbeit sehr hinderlich sein.

Was von einem Test für ein Aufschluss gezogen werden kann über den Klienten, wenn der Test funktioniert, ist hier zu beschreiben sehr schwierig. Es ist so wie wenn man jemanden beschreiben sollte, wie ein Mensch in Hypnose aussieht. Mit der Übung kommt hier auch die Erfahrung.

Zitat:Welchen Aufschluß gibt es Dir und was meinst Du mit: "Dem Probanden die Möglichkeit geben, zu versagen?"

Dem Klienten die Möglichkeit geben zu versagen, war genau entgegengesetzt gemeint. Er darf keine Möglichkeit des Versagens bekommen. Wink

Liebe Grüße
Niko
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01.03.2009, 06:26
Beitrag: #6
RE: Suggestibilitäts-Tests
Immer richtig agieren gibt es natürlich nicht Aber ein S.Test nicht zu bestehen und als "nicht hypnotisierbar" zu gelten, scheint mir als nicht richtig zu sein. Wenn einmal zu mir jemand kommen sollte, den ich nicht in Trance bekomme, werde ich ihn nicht als "nicht hypnotisierbar" wieder von dannen schicken. Dann lags an mir, dass ich nicht die richtige Technik angewand habe. Jedenfalls suche ich immer ein Mißlingen zuerst in meiner Handlung.

Zitat:Bei Klientenarbeit finde ich es für wichtig, dass man das macht worin man selbst auch sicher ist. Sonst könnte es für die Veränderungsarbeit sehr hinderlich sein.

Bin ich ganz Deiner Meinung. Nur wenn ich überzeugt bin von dem, was ich tu, werde ich erfolgreich sein. Nur dann überzeuge ich auch mein Gegenüber...
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01.03.2009, 12:08
Beitrag: #7
RE: Suggestibilitäts-Tests
Zitat:Immer richtig agieren gibt es natürlich nicht Aber ein S.Test nicht zu bestehen und als "nicht hypnotisierbar" zu gelten, scheint mir als nicht richtig zu sein. Wenn einmal zu mir jemand kommen sollte, den ich nicht in Trance bekomme, werde ich ihn nicht als "nicht hypnotisierbar" wieder von dannen schicken. Dann lags an mir, dass ich nicht die richtige Technik angewand habe. Jedenfalls suche ich immer ein Mißlingen zuerst in meiner Handlung.

Das stimmt natürlich, wir sollten niemandem die großartige Möglichkeit der Hypnose nehmen, in dem der Klient als Versager hingestellt wird.

Worauf ich aber hinauswollte, war das es vielleicht nur die Klientin so Interpretiert hatte. Wir waren nicht dabei.
Denn ich selbst hatte schon oft Aussagen von Klienten die vorher wo anders waren, die teilweise sehr unglaublich schienen. Mir schien hier oft dass nur der Frust wegen nicht erreichten Ziels aus ihnen sprach.
Eine gute Aufklärungsarbeit ist hier sehr wiechtig.

Liebe Grüße
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