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Gedanken sind Energien...
14.12.2008, 15:11
Beitrag: #1
Gedanken sind Energien...
Gedanken sind Energien – worauf wir unsere Gedanken richten, bekommt dies die Energie und wächst, es kommt somit in unser Leben. Positiv wie negativ...

Wir sollten uns immer wieder bewusst machen, dass wir mit unseren Gedanken unsere Realität erschaffen. Mehr als 90% sind wir geprägt von Denk- und Verhaltensmustern, auf die wir ständig reagieren. Die in unserem UB verankert sind. Das ist wichtig, um im Alltag ständig schnelle Entscheidungen zu treffen, ohne lange nachdenken zu müssen. Wir können handeln und reagieren, ohne uns dessen bewusst zu werden. Und dies hat auch einen Sinn: Stellt Euch einmal vor, wir würden ohne Schemata im Kopf leben... jede Situation, jede Begebenheit im Leben wäre immer wieder wie beim 1. Mal.... Das war sehr gut im Film: „ 50 erste Dates“ mit Drew Berrymore, zu sehen. Verpackt in einer Komödie, dennoch macht es deutlich, worum es geht.

Es gibt so eine neurologische Krankheit tatsächlich. Sie nennt sich „Korsakoff-Syndrom“. Der Neurologe Oliver Sacks (1987) schrieb dazu:“... ein solcher Patient muß sich selbst und seine Welt tatsächlich in jedem Augenblick neu erschaffen!“

Also, all diese Muster und Prägungen, die Schemata, brauchen wir um uns sicher im Alltag zu bewegen. Um auf andere Menschen zu gehen zu können. Sie sind wichtig für die Organisation unserer Umwelt. Es kommen in Verbindung mit alten Muster u. Prägungen durch neue Erlebnisse immer wieder neue dazu.

Leider sind in diesen Denkmustern u. Glaubenssätzen häufig Negativa verankert. „Immer, wenn ich mich auf etwas sehr freue, geht etwas schief.“ Dies wird zu einer selbstphrophezeihenden Erfüllung. Es wird tatsächlich wieder schief gehen.

In dem ich mir nun positive Affirmationen gebe: „Es wird gut.“ – wird nicht wirklich eine Veränderung eintreten. Für eine tiefgreifende Veränderung unserer Einstellung, unserem alltäglichen Denkens gehört mehr. Es gilt unsere Muster zu durchbrechen, damit wir nicht unbewusst immer wieder so handeln, dass alles genau so negativ eintrifft, wie wir es bisher erfahren haben.

Muster umfassen unsere Gedanken, Gefühle und die dazugehörigen Reaktionen. Kein Wunder, dass ein paar positive Affimationen da nicht ausreichen, tiefgreifende Veränderungen herbei zuführen.

Gedanken sind nicht nur Energien, sondern sie erzeugen Emotionen. Und diese sind es, die Realität erschaffen. Wenn ich also nur oberflächlich an ein Problem denke, erzeugen sie keine Emotionen und bewirken nichts – eher das Gegenteil. „Ich könnte ja mal wieder ...“ Heißt, dass doch nichts positives geschehen wird. Wenn wir aber lernen so zu denken, dass wir die Emotionen dazu fühlen, werden wir auch unsere inneren Einstellungen verändern. Das bedeutet allerdings Arbeit. Arbeit an sich selbst.

Um Änderungsarbeiten an uns vorzunehmen, sollte wir einmal nachdenken... über uns selbst. Selbst-Erkenntnis. Nur wie kommen wir zu Selbsterkenntnis? Reicht es nur nach innen zu schauen? Es ist so schwierig, genau zu wissen, wie wir uns fühlen oder warum wir so und nicht anders handeln. Wir können uns aber nach außen wenden – unserem sozialen Umfeld zu. Dort werden wir Hinweise finden. Denn unsere Ansichten und Meinungen uns selbst betreffend, werden von unserer Umwelt geformt. Wie andere Menschen mit uns umgehen, wie wir selber mit anderen umgehen... wir lernen viel aus unseren Beobachtungen.

Andere Menschen beeinflussen also auch die Sicht auf uns selbst. D.h. wir haben auch einen Einfluss darauf, wie die anderen über sich denken...

Aber wer bin ich? Was wissen wir über unser Selbst? Stimmt es mit unserem Idealbild, mit dem, was wir eigentlich sein möchten überein. Deckt es sich mit dem, wie wir denken, was wir eigentlich sein sollten. Oder meinen wir sein zu müssen, was andere sich wünschen, wie wir wären? In Kindertagen wollen wir den Wünschen unserer Eltern entsprechen. In der Schule denen, der Lehrer. Später vielleicht den Wünschen unseres Liebsten – unserer Liebsten. Wir wollen als Eltern den Vorstellungen der eigenen Kinder entsprechen, aber auch den Vorstellungen der Gesellschaft, wie gute Eltern zu sein haben. Wir wolle den Wünschen und Vorstellungen unseres Arbeitgebers entsprechen, damit wir unseren Job behalten können...

Aber entsprechen wir uns selbst? Ersteinmal müssen wir heraus finden, was wir wirklich selbst an uns ändern wollen. Für uns. Nicht für jemanden anders. Nicht für den Partner, die Eltern oder sonst wen. Für uns selbst!

(morgen mehr oder übermorgen)Shy
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