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Das innere Kind...
20.12.2008, 09:44
Beitrag: #1
Das innere Kind...
Jeder von sich trägt sein inneres Kind in sich. Manchmal spricht man sogar scherzhaft im Alltag vom "Kind im Manne" oder dem "Kind in der Frau"....

In jedem von uns wohnt das innere Kind. Es ist ein wichtiger Teil unserer Seele.Alles, was wir als Kind erlebt haben, ist in unserem UB gespeichert. All die Fröhlichkeit, Neugierde, Lebenslust. Ein in Liebe angenommenes Kind.

Aber auch Wut, Trauer und Bedürftigkeit spiegeln das innere Kind in uns wieder. Und diesem allem steht ein innerer Erwachsener gegenüber. Er ist im Laufe unserer Entwicklung entstanden, mit all den Glaubenssätzen und Denkmustern - ob bewusst oder unbewußt.

Wir gehen also mit uns selber so um, wie wir früher einmal behandelt worden sind!

Vielleicht haben wir immer wieder hören müssen, dass wir eh alles falsch machen, vielleicht unwichtig seien, werden wir uns nicht sonderlich liebenswert finden.

Kann sein, man hat unsere Gefühle nie ernst genommen, so werden wir es gelernt haben, sie zu verdrängen. Dieses Kind wünscht ernt genommen zu werden. Geliebt ohne wenn und aber. Es will keinen Trost mit Süßigkeiten. Es will angenommen werden.

Wir können z.B. in Selbsthypnosen unserem inneren Kind begegnen. Als innerer Erwachsener in Betrachtung zum inneren Kind. Wir können uns dort beobachten - als Kind. Der innere Erwachsenen kann das Kind trösten, annehmen, lieben. Kann es sehen in Situationen, die als Kind schwer auszuhalten waren. Aus erwachsener Sicht vielleicht nicht einmal halb so schlimm erscheinen. So kann der innere Erwachsenen dem inneren Kind helfen diese Situationen unkomplizierter zu meistern, leicht zu meistern. So, dass sich das Kind wohl und gut fühlen kann. Stark.

Es kann aber auch sein, dass das innere Kind fröhlich, selbstbewußt und stark ist. Der innere Erwachsenen sich im Laufe seiner Jahre Unsicherheiten aufgebaut hat und schwer damit umgehen kann. Dieser kann durch das Beobachten und Annehmen des inneren Kindes die Stärke annehmen und das Selbstbewußtsein. Dieses in sich integrieren und im Alltage umsetzen und leben.

Sich mit dem inneren Kind befassen, sich am Ende in Liebe vereinen, kann ein großer Schritt sein zu besserem Selbstverständnis. Zu mehr Selbstliebe.

Ich habe diese Arbeit schon häufig mit Klienten gehabt. Es ist immer wieder schön auf dieser Ebene zu arbeiten. Und sie haben den Klienten immer einen Schritt im Hier und Jetzt weitergebracht. Sich mi sich selbst versöhnen bringt oft auch Versöhnung mit anderen Menschen mit sich.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit diesem Thema gemacht? Ist es schoneinmal Thema gewesen?
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20.12.2008, 10:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.12.2008 10:50 von minikid.)
Beitrag: #2
RE: Das innere Kind...
Hallo,Sandra,

dank eurer CD´s komme ich ja immer wieder mit meinem inneren Kind zusammen.
Wenn ich die Reset höre und das innere Kind zur Sprache kommt, sehe ich mich jedes Mal so, wie ich als Kind war - mit Wirbel am Haaransatz,verschmitzt grinsend und fröhlich. Es ist ein schönes Bild welches ich da sehe.

Und bei der Schlank CD ist da der Wirbelwind,der immer aktiv und in Bewegung war. Ich war als Kind mehr Junge als Mädchen.

Aber: ich war auch immer alles Schuld, war immer diejenige, die alles kaputt gemacht hat. War vorlaut und frech.
Also habe ich den Erwartungen entsprochen und vieles kaputt gemacht z.B.:Schirme - die konnten gar nicht mehr gezählt werden Rolleyes. Ich erinnere mich,wie ich zur Kommunion einen geschenkt bekam mit den Worten:"Der ist sowieso bald wieder hinüber!" Ist es da ein Wunder, dass er tatsächlich ganz schnell kaputt war?

Und als Teenie! Da war ich so was von "frech" hauptsächlich gegenüber einer Tante - heute denke ich,es war ein testen wie weit ich gehen durfte. Und diese Tante hat es mir leicht gemacht, sie hat stets dagegen gehalten, hat richtig Wortgefechte mit mir gehalten- in denen meistens ICH das letzte Wort hatte.

Als ich dann ins Berufsleben einstieg,hatten meine Juniorchef´s das Nachsehen. Ich habe mir nichts gefallen lassen, mich jedes Mal, wenn es Unklarheiten gab, bei der IHK angerufen und gefragt, ob das, was mein AG uns Azubi´s als Sanktionen auferlegen wollte, korrekt war. Die kannten mich nach einiger Zeit schon Wink, und meine Juniorchef´s waren zum Schluss bestimmt froh, dass ich nicht noch ein weiteres Lehrjahr zum Einzelhandelskaufmann draufgelegt habe Big GrinBig Grin.

Tja, und als vor vier Jahren der Überfall in meiner Firma war,da ist das innere Kind einige Zeit im Dunkeln herumgelaufen. Ich war nicht mehr "Ich selbst", hatte eine kurze Zeit der Depression. Dann aber, als ich eine (ich dachte erfolgreiche) Therapie gemacht habe,ging es wieder. Heute weiß ich, dass ich erst im letzten Jahr mit der alles entscheidenden, letztendlich erfolgreichen Therapie begonnen und jetzt abgeschlossen habe. Ich sage den Tätern insofern "Dankeschön", dass ich durch dieses Ereignis wieder genau weiß, was ich mir wert bin - und mache meinen Mund wieder auf - wie schon damals als Kind!

Ich glaube, dass ich mit meinem inneren Kind ganz schön im Einklang bin - ich akzeptiere mich so wie ich bin - und seit Montag auch wieder meinen Körper so wie er ist.
Kurz: es geht mir mit meinem inneren Kind supergut und ich hoffe, dass es so bleibt.

Wenn nicht ICH etwas für mich tue, wer denn dann??

Brigitte
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20.12.2008, 19:14
Beitrag: #3
RE: Das innere Kind...
Hallo Brigitte,

danke, für Deinen ausführlichen Bericht. Smile

Mir fiel heute auf, dass ich dies Thema erst einmal mit einem männl. Klienten aufgearbeitet habe. Frauen hingegen schon einige.

Ist es wiriklich ein Frauenthema? Oder sind Männer einfach nicht bereit, sich derart intensiv mit sich auseinanderzusetzen? Was meint Ihr? Vor allem - was meint Ihr Männer dazu? Shy
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20.12.2008, 20:18
Beitrag: #4
RE: Das innere Kind...
Vielleicht hat es etwas mit der Genetik zu tu.

Liebe Grüße
Niko
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20.12.2008, 20:28
Beitrag: #5
RE: Das innere Kind...
Mit der Genetik? Das wäre irgendwie zu einfach. Wink
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20.12.2008, 21:08
Beitrag: #6
RE: Das innere Kind...
Na dann eben nicht... Sad

Liebe Grüße
Niko
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20.12.2008, 21:21
Beitrag: #7
RE: Das innere Kind...
Ich glaube nicht, dass es die Genetik ist. Ich glaube eher, dass viele Männer nicht bereit sind, so tief mit sich zu arbeiten. Schließlich ist diese Arbeit evtl. damit verbunden, alte Verletzungen wieder anzutreffen. Männer gestatten es sich oft nicht, ihre Gefühle wirklich anzunehmen. Es ist eher anerzogen. Da Jungs/Männer immer stark sein müssen. Auch wenn sie so vielleicht nicht mehr von den eltern erzogen werden, orientieren sie sich an den Vätern und den starken Vorbildern unserer Zeit.

Ein guter Bekannter von mir ist den Weg der inneren Kind Arbeit gegangen und konnte viele Verletzungen aus der Kindheit finden, sie z.T. auch schon auflösen. Sich mit seinen Eltern wieder versöhnen... Er hat sich dem empfindsamen Teil in sich eingestanden und zugewandt.
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20.12.2008, 21:28
Beitrag: #8
RE: Das innere Kind...
Glaub ich so nicht.... aber ok.

Liebe Grüße
Niko
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20.12.2008, 21:33
Beitrag: #9
RE: Das innere Kind...
Aber dem ist so. Er ist mitte 5O und will endlich aufarbeiten. Und dies Thema des inneren Kindes ist für ihn wichtig.
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20.12.2008, 21:35
Beitrag: #10
RE: Das innere Kind...
Er weiß nicht das er als Frau auf die Welt gekommen ist. Big Grin

Liebe Grüße
Niko
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